Österreichische Hilfsorganisationen, die in der Ukraine tätig sind:
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Caritas bauen bereits Hilfszentren für Binnenflüchtlinge an verschiedenen Stützpunkten in der Ukraine auf. Rund 1.000 Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Die Versorgung mit Wasser, Hygieneartikeln, Lebensmitteln und Heizmaterial sowie psychosoziale Unterstützung und medizinische Versorgung stehen an erster Stelle. Man kann fertige Hilfspakete der Caritas ab 25 Euro finanzieren. IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560 (Kennwort: Soforthilfe Ukraine) oder online.
Wie in jedem Krieg sind Kinder besonders schutzbedürftig. Die Organisation SOS-Kinderdorf schnürt aktuell ebenfalls Notpakete und steht für die Aufnahme von 50.000 Menschen breit. Mit einer Spende kann man bei der Evakuierung, dem Errichten von Notunterkünften, der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln sowie der Bereitstellung von psychologischer Soforthilfe und der Aufnahme geflüchteter Familien in Österreich helfen. IBAN: AT62 1600 0001 0117 3240 (Kennwort: Ukraine) oder online.
Auch die Diakonie startete ihre Katastrophenhilfe für die Ukraine. Gemeinsam mit Projektpartnern in den Nachbarländern Polen, Ungarn und Moldau baut man die Soforthilfe für Kriegsflüchtlinge aus. Spenden dafür auf das Konto der Diakonie, IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500 oder online.
Der ORF engagiert sich ebenfalls, mit der Hilfsorganisation Nachbar in Not. Hier werden Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Versorgung und Heizmaterial organisiert. IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003 (Kennwort: Hilfe für die Ukraine) oder online.
Zudem stockt die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die seit 1999 vor Ort ist, ihre Teams auf, um der Bevölkerung medizinische Hilfe leisten zu können. Vor allem entlang der Frontlinien und auch in Russland sind die Ärztinnen und Ärzte weiter im Einsatz, um Zivilistinnen und Zivilisten zu helfen. "Wesentlich ist, dass der Zugang zur Gesundheitsversorgung gewährleistet bleibt und medizinische Einrichtungen gemäß dem Völkerrecht geschützt sind", erklärt die Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen Österreich, Laura Leser. Helfen können sie den ärztlichen Teams hier: IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600 und online.
Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision weitet ihre Nothilfe-Aktivitäten ebenfalls aus, konkret an der ukrainisch-rumänischen Grenze. Bereits seit Beginn des Krieges unterstütze World Vision Kinder und ihre Familien, die nach Rumänien geflüchtet sind. Erste Lieferungen mit Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern erreichten laut der Organisation inzwischen ein Krankenhaus im Süden der Ukraine. Nun werden Kinderschutzzentren um die rumänische Stadt Siret, nach Bedarf auch in der Ukraine selbst und in Moldawien aufgebaut. Unterstützt werden kann World Vision über den IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800 – mehr Informationen gibt es außerdem online.
Um Medikamentenlieferungen direkt an ukrainische Gesundheitseinrichtungen kümmert sich die Apothekerkammer und Ärztekammer. Jeder, der helfen möchte, kann demnach an "Apotheker ohne Grenzen Österreich" Spenden überweisen – IBAN: AT26 1813 0813 7028 0000. Mithilfe dieser Spenden bestellen die Organisationen dann beim pharmazeutischen Großhandel die entsprechend benötigten Medikamente. Der Großhandel wiederum liefere direkt in die Ukraine. Dort werden die Medikamente dann an Spitäler, Ordinationen oder sonstige Gesundheitseinrichtungen abgegeben, heißt es von den Kammern. Diese Vorgangsweise sei auch mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium abgesprochen. Mehr Infos gibt es online.